Change-Coaching, was ist das?Change bedeutet einfach übersetzt "Veränderung" bzw. "Wechsel". Treffend ist am ehesten ein im deutschen schon fast ungebräuchlich gewordener Begriff: Der Wandel bzw. die Wandlung oder Verwandlung. Zur Beschreibung eines Wandels werden oft verschiedene Begriffe wie "Entwicklung", "Fortschritt" oder "Evolution" benutzt. Allerdings sind diese Begriffe nicht ganz korrekt, da sie einerseits den Eindruck eines unabdingbaren, notwendigen Geschehens suggerieren und andererseits meist eine Veränderung hin zu einer höheren Ebene nahe legen. Einen besonders rapiden und radikalen Wandel kann man auch als Revolution bezeichnen, womit der Unterschied zur Evolution besonders deutlich wird. Die Kennzeichen eines solchen Change-Coachings sind, auf der Basis des integrativen Ansatzes von Rauen & Steinhübel, folgende:
Change-Coaching kann sowohl im Einzelsetting als für Organisationen eingesetzt werden, wobei sich die Change-Coaching-Prinzipien aus dem Einzelcoaching bei den Organisationen mit der Organisationsentwicklung verknüpfen. Die größte Herausforderung für den Coach im Einzelsetting ist, gemeinsam mit dem Klienten zu erarbeiten, welchen Wandel dieser genau anstrebt. Dabei ist es gleichgültig, ob der Klient schon ein vorgedachtes Ziel vor Augen hat oder nicht. Der Coach muss dem Klienten vor Augen führen, welche eventuellen "Kollateralschäden" ein Wandel mit sich bringt. Wandel bedeutet auch, sich aus der Komfortzone hinaus zu bewegen. Somit gibt es nicht nur Positives, sondern auch das ein oder andere Risiko. Risiko auch deshalb, weil der Wandel bis jetzt durch ganz bestimmte Widerstände verhindert wurde. Und die müssen aufgedeckt und aufgelöst, nicht durch Tricks und Tools umgangen werden. Alternativ sollte man zudem in Betracht ziehen, mögliche Blockaden durch eine Änderung der Zielsetzung schlichtweg zu umgehen. Ist ein Ziel gefunden, gilt es gemeinsam Umsetzungsschritte und Meilensteine zu definieren. |


